Aktuelles von Vayhingers
Ende März 2007
Zurück von einer sehr erfolgreichen art Karlsruhe möchten wir Ihnen einen Auszug
aus einem Presseartikel vom vergangenen Samstag nicht vorenthalten. ?Gäbe es einen Preis für die ausgefallenste Präsentation bekäme ihn die Galerie Vayhinger. In betörender Kleinteiligkeit öffnet sich dort eine wahre Fundgrube, die der ?käuflichen Liebe? gewidmet ist: Hans Peter Adamski hängt neben Otto Dix, eine Video-Foto-Arbeit von Marie-Jo Lafontaine (für 5000 Euro) neben Madeleine Dietz? ?dein Schweigen - dein Ruhen.?
Danke FAZ. Und mit einer weiteren ?wahren Fundgrube? wird es jetzt auch bei uns in Möggingen gleich weiter gehen.
Nach dem Offenen Depot I folgt ab Samstag, den 7. April 17.oo Uhr
Blick zurück ? Offenes Depot II 1987-1991 mit Arbeiten von Max Ackermann oder Jean Arp über Jean Le Gac bis Herbert Zangs oder Andrea Zaumseil bis 31. Mai 2007 Sie werden Vertrautes wiedersehen, Neues kennen lernen, Bekanntes in einem anderen Kontext wahrnehmen. Exemplarische Arbeiten der Künstler, Fotos der Ausstellungseröffnungen, Kritiken des Südkuriers, und Veröffent- lichungen in Fachpublikationen beschreiben die spannende Zeit vor mehr als 25 Jahren.
Apropos Rückblick . Wir dürfen gespannt sein auf die kommende documenta: Im neusten Artikel über Roger Buergel wird er zitiert mit ?Die Moderne kapiert nur, der weiß, wo sie herkommt. Dann hat man auch eine Ahnung davon, wo sie hin geht?. Deshalb stammt das älteste Ausstellungsstück der Weltkunst- schau diesmal aus dem 14. Jahrhundert. Soweit kann ich Roger Buergel noch folgen. Mit der nächsten Aussage habe ich aber massive Probleme:?Er wolle nichts Museales zeigen, aber Kunst, die älteren Datums ist, ist manchmal un- endlich viel aktueller als 90 Prozent dessen, was heute in den Ateliers entsteht?. Soll eine Documenta tatsächlich nur Vergangenes dokumentieren oder können, dürfen von einem Documenta-Macher eigentlich auch Visionen erwartet werden? Vielleicht ist dieser, für mich nicht nachvollziehbare Widerspruch, ?er wolle nicht Museales zeigen? und präsentiert doch Kunst aus dem 14. Jahrhundert, der Spannungsbogen dieser ?Weltkunstschau?. Wir dürfen gespannt sein... Aber erst einmal blicken wir zusammen mit Ihnen zurück auf die nicht-museale, spannende Zeit von 1987 ?1991.
Wir freuen uns auf Sie
Ihre Vayhingers
P.S. Für die Käufliche Liebe anlässlich der art Karlsruhe hat Peter Riek nicht nur die Tapete entworfen sondern auch ein wunderbares Siebdruck-Paar in einer 50er Auflage, von denen es noch einige Exemplare gibt. Ich bin und Nicht Du, Silberfarbe auf Karton, je 80 x 60cm, zum unvergleichlichen Preis von je ? 225,- zusammen 400,-. Wenn Sie die Seriegraphien natürlich auch auf die Tapete hängen möchten, wir haben noch einige wenige Rollen.
Mailen oder rufen Sie uns an.
Das Silber lässt sich leider nicht besser fotografieren.
