Liebe Freunde der Galerie,
wir haben mal nachgezählt; für September bis Mitte Oktober gingen bei uns pro Wochenende mehr als 40 - in Worten vierzig - Einladungen zu Ausstellungseröffnungen ein. Vom Architekturbüro über die Arztpraxis, von Privat-Galerien bis zu städtischen Galerien, von Kunstvereinen bis zu Museen und nicht zu vergessen die Banken und Versicherungen. Natürlich kann man auch hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber ich stell’ mir vor, wie es Ihnen ergehen mag, wenn diese geballte Ausstellungsoffensive am Ende des Sommers auf Sie zurollt, größtenteils auch noch kuratiert von very special Curaters, selbst Cafes bedienen sich ja heute „Kuratoren“, damit das Ganze ein wenig aufgepeppt wird. Ich kann nur konstatieren, lassen Sie einfach an die Hand nehmen von einer Galerie Ihres Vertrauen, die Sie durch diesen Dschungel führt, denn es ist oft schade um Ihre Zeit, die Sie in den Besuch mittelmäßiger Präsentationen auch von „großen Namen“ investieren. Häufig sind die Ausstellungen sogar richtig schlecht, weil sich nicht mehr um Inhalte bemüht wird und weil sie Ihnen leidenschaftslos vorgeführt werden.
Lassen Sie sich wieder mehr auf „richtige“ Galerien bzw. Ausstellungsmacher ein; die Kollegen und Kolleginnen sind Profis, die es gewohnt sind zu selektieren, die Ihnen dadurch Empfehlungen aussprechen können und die Ihnen ganz sicher behilflich sind, sich in diesem pluralistischen Kunstgeschehen besser und für Sie in jeder Beziehung gewinnbringend, zurecht zu finden.
Der Hauptansturm der Ausstellungseröffnungen ist vorbei, was uns hoffen lässt, dass Sie mit Interesse unsere neue Ausstellung innerhalb unseres Zyklus Global Players wahrnehmen. Uns interessiert nach wie vor, wie ein Künstler, wie Vito Pace mit seinen diametralen Lebensmittelpunkten auf „Heimat“ reagiert. Was ist für ihn, geboren in Italien und auch dort in Florenz Kunst studiert, er, der heute in Deutschland und Schweden lebt, was bedeutet für ihn Heimat. In welcher Sprache ist Pace „Zuhause“, haben diese drei kulturell sehr unterschiedlich geprägten Länder einen Einfluß auf seine künstlerische Aussage? Auch interpretieren alle drei Länder den Heimatbegriff völlig unterschiedlich, welchem fühlt er sich zugehörig?
Wir sind deshalb sehr gespannt auf die Installation von Vito Pace in unseren Räumen.
Er hat, wie die anderen Künstler innerhalb dieses Zyklus, die Ausstellung mit einem eigenen Titel belegt. Sein „heimat-archiv“ wird uns sicher seine Sicht auf Heimat näher bringen.
Samstag 7. November um 19.00 Uhr
Vito Pace - „heimat-archiv“
Multimedia-Installation
Ausstellung 7. Nov.- 6. Dez. 2009
der deutsch-schwedische Italiener Vito Pace und wir freuen uns auf Sie
Herzlich Ihre Vayhingers
P.S.
we proudly present – red dot award 2009
Galerie Vayhinger and Lejla Mundjehasic are one of the winners
mit Schaulust, unserer Publikation zur Ausstellung „Tripp and friends“ Darüber freuen wir uns sehr. Ein unerwartet anderer, ein wunderbarer zusätzlicher Erfolg dieser Ausstellung.
Ganz herzlich danken möchten wir ganz offiziell an dieser Stelle unserer Graphikerin Lejla Mundjehasic mit ihrem Büro „marsrot“, die seit Jahren Ideen, Gedanken, Wünsche aufnimmt, begleitet und in unnachahmlicher Weise umsetzt.
Wie schrieb uns Tripp im Sommer 2008 zur Ausstellung ...alle werden also ihr Bestes geben.
Ob das reicht, wird sich zeigen .... na ja, am Willen hat’s dann nicht gelegen. Und die Feuerwerke von Rio de Janeiro sollte man auch nicht unbedingt mit denen von Möggingen vergleichen ......
Es hat gereicht. Ein Feuerwerksfunke aus Möggingen wurde zum internationalen red dot