Gasthaus Vayhinger

KUNST & GENUSS – so lautet die häufige Überschrift mehrerer Reportagen über das „Gästehaus Vayhinger und das Gasthaus zu Möggingen“ , wie z.B. in Brigitte, Schöner Wohnen, Zuhause Wohnen oder dem dicken Band über den Bodensee vom Umschau Verlag.

In unserem Gasthaus können sich selbstverständlich gerne Ihr persönliches Menu nach eigenen Wünschen zusammenstellen oder sich einfach überraschen lassen oder unser „Luxus-Menue“ wählen.  Luxeriös ist nur der Komfort für Sie, nicht selbst Auto fahren zu müssen. Unser „Fahr und Spar-Menue“ für € 48,- beinhaltet, eine 4-Gänge-Menue, das Sie mit Freunden ganz unbeschwert geniessen können und einen Chauffeur, wir lassen Sie abholen und bringen Sie wieder nach Hause.

Vielleicht lockt Sie 
ein Spaziergang in dieser unvergleichlichen Landschaft - eine Wanderung um den Mindelsee,
und zur Belohnung einen Milchkaffee mit einer köstlichen Tarte im Gasthaus zu Möggingen
vor dem Essen ein Apero mit hausgemachten Essenzen in der Galerie
und eine Einführung in die Gegenwartskunst anhand der jeweiligen Ausstellung
ja und anschliessend das besondere Künstler- Menue.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen
Ihre Vayhingers


Künstlermenü Christof Drexel

keine Angst
nach elf Milliarden Jahren
und mit diesem Augenblick beginnend
weiß es niemand mehr
sich noch so sehr besinnend -
dass wir einst vorhanden waren
inclusive dem, wovor Du bangst
und der Schauplatz alles dessen
steht dann leer
Deine Nöte sind vergessen
und die Sterne ziehn in hellen Scharen
drüber her
Möchtest Du vielleicht zum Wein
ein Stückchen Schwarzbrot essen?
Und ein Prosit den Gefahren! Seid mein Gast, ich lad Euch dazu ein!

CHRISTOF DREXEL  
Hommage zum 125. Geburtstag  
Ausstellung   26. Nov. 2011 – 22. Jan. 2012  

Traditionell wird bei uns während einer Ausstellung das   Lieblingsessen der Künstler gekocht, was immer wieder spannend für alle Beteiligten ist und natürlich jedes Mal eine Herausforderung an die Küche des mit uns verbundenen Gasthauses bedeutet. Unkompliziert ist jedoch das Lieblingsessen von Christof Drexel, an das sich die Söhne erinnern. Ein ganz klassisches Essen, das durch Einfachheit mit bester Qualität besticht. Nur aus seinem Lieblingsdessert - Eis und Bratapfel - hat unsere Küche eine moderne Variante gezaubert - ein Bratapfelparfait.      
Dieses 4-Gang-Menue wird Ihnen auf einem Tischset serviert, das anlässlich dieser Ausstellung nach einem Entwurf aus dem Jahre 1948 als Edition aufgelegt wurde........

...... und das Besondere, dieses Set gehört Ihnen. 
Es ist ein Präsent für Sie von den Söhnen Mathias, Rainer und  den Vayhingers als Erinnerung an eine besondere Ausstellung. Selbstverständlich können Sie mit weiteren Sets den häuslichen  Tisch komplettieren oder verschenken – auf jeden Fall eine  individuelle Variante zu Blumen oder Hüftgold.

Grießnockerl-Suppe
Rosenkohl-Vorspeise
Forellenfilet MüllerinPetersilienkartoffeln
Bratapfelparfait


Künstlermenue Beijing Meets Lake Constance

Traditionell kochen unsere Köche zur Ausstellungseröffnung das Lieblingsessen der Künstler.
Alle drei – Lu Mei, Lee Seung Koo und Zhu Xianwei haben sich einstimmig ein typisch süddeutsches Essen gewünscht - hatten wir gedacht, aber wie sich rausstellte, ist Sauerkraut das chinesisches Essen schlechthin, durchgängig in allen Provinzen, entweder mit Schwein oder Fisch – nur, dass es in China anscheinend wesentlich saurer ist. Hier in Deutschland muß aber unbedingt für alle drei Künstler Fleisch und Wurst dabei sein, also ein chinesisch-deutscher Kraut-Wurst-Dialog.
Da die Lu Mei, Seung Koo und Xianwei am Vorabend der Eröffnung unseren, wie sie in nannten „coolen“ jungen Koch Sebastian Kopitzki bekocht hatten, wird er sich natürlich nun mächtig ins Zeug legen und klassisch auf ihren Wunsch hin, Sauerkraut mit Schweinbauch, Blut- und Leberwurst servieren. 

Ausstellung       
1. Oktober – 15. November
Flying papers
Chen Tong, Lee Seungkoo, Lu Mei, Sun Yi, Wu Junyong, Zhan Kai, Zhu Xianwei

die Vorspeise bleibt in chinesischer Hand
Tee-Eier und chinesischer Schnaps

Sauerkraut, Schäufle, Schweinebauch, Blut- u. Leberwurst

Parfait und Beeren

dazu ein Lamm-Bräu - ein biologisches Pilsener aus der Region - für die Weintrinker gibt’s natürlich auch einen Speisemeister von Aufricht


Künstlermenue Jan Peter Tripp

Unkompliziert der Wunsch von Jan Peter Tripp;
ein Menue, das durch Einfachheit mit bester Qualität besticht. Nur beim
Dessert haben wir von uns aus noch eine kleine Ergänzung gewagt, für
die Gäste für die Tripp’sche Nachspeise zu extravagant ist, servieren wir
eine Creme Caramele

Austellung: 27.05.- 25.08.2011
"In der Heimatfalle"

Salat vom Markt
und gleich dazu das
Beouf Bourgignone mit neuen Kartoffeln oder Pappardelle

1 Flasche Armagnac*
möglicherweise wegen der Steine??

Künstlermenue Barbara Armbruster

Das Menue für Barbara Armbruster - wieder eine kleine Herausforderung für
unsere Küche. Sie liebt Babaghaboug, aber jetzt gibt es keine naturreifen Auberginen
und es ist nicht die Zeit für Granatäpfel. Aber wir haben Glück, denn hoch in der Gunst
steht der Fisch, egal ob See- oder Meerfisch und zu ihren absoluten Lieblingsfrüchten
zählt die Limone, die extra für sie vergangene Woche von ihrem Mann aus Ägypten mitgebracht wurde.
Zusammen mit Marek Lewandowksi, unserem Koch ist nun eine reizvolle
mediteran-badische Liaison entstanden.

Wir starten in die Ausstellung von Barbera Armbruster
19.03.- 09.05.2011
"Here and there, in my Mind and Body"

und in den Frühling mit:
 
Oliven-Suppe mit Datteln und Chili
Gebackener Ziegenkäse auf Orangensalat
Eglifilet auf karamellisierten Zitronenscheiben mit Petersilien-Kartoffeln
Limonenparfait auf Apfelkompott mit Kiwi und Minzepesto


Künstlermenue Sabine and the Guys

Traditionell kochen unsere Köche zur Ausstellungseröffnung das Lieblingsessen der Künstler.
- dieses Mal ein anspruchsvolles Unterfangen für die Ausstellung LIchtung. Rudger Zuyderveld - Sabine Bürger - Steve Roden haben sich verständigt auf

starter - BELLS AND BOWLS,
main course - LEAVES
dessert - ICE

Diese Wünsche und Angaben aus Holland, Deutschland und den USA waren nicht einfach zu verstehen und umzusetzen
und dies hat Steve Hug, der deutsche Koch, daraus gemacht

Ausstellung: 30.10. - 16.01.2011
"Lichtung"



Bells and Bowls
pumpkin-curry soup in a bowl
bells like cauliflower panna cotta
stuffed beetrootgoatcheese in haselnut



Leaves
spinach leaves in lasagne leaves
with rumpsteak
or rosefish
or lost egg



Ice [cream]
with Chocolate
and plums


Künstlermenue Florian Schwarz

Florian Schwarz hat sich aber für die Heimat entschieden, womit bewiesen ist, dass ein Zwiebelrost-
braten auch in Berlin genossen, heimatliche Gefühle auslösen kann.
Das zweite Lieblingsessen von Florian Schwarz ist Fisch. Deshalb bereitet Steve Hug, unsere Koch, zusätzlich ein Fischmenue auch mit Rücksicht auf unsere indischen Gäste, die ja kein rotes Fleisch essen.
Somit haben Sie glücklicherweise die Wahl zwischen Fisch und Fleisch

Ausstellung: 03.06. - 25.07.2010
"and now the dark air is like fire on my skin, and even the moonlight is blinding"

Gebackener Ziegenfrischkäse auf Frühlingssalat
Zwiebelrostbraten mit hausgemachten Spätzle
oder
Lachforellenfilet „mediterran“ mit Fettucine
Joghurt-Limonen-Mousse
auf frischen Erdbeeren

und dazu zwei Weine natürlich aus der Region
vom mehrfach ausgezeichneten Weingut Aufricht in Meersburg

Künstlermenue Tim Beeby

Auch Tim Beeby hat sich nicht für England entschieden, obwohl einer der wichtigsten Köche, Jaime Oliver derzeit aus The Kingdom of Great Britain kommt. Für den Vegetarier Tim Beeby wird das Hauptgericht mit einer „uralten“ deutschen Getreideart bereitet.

Ausstellung: 20.03. - 09.05.2010
"Heimatlos - The Nomads of the World"

Somit starten wir mit Tim Beeby vegetarisch in den Frühling:

Zitronen-Sellerie-Schaum-Suppe
Gebackener Ziegenkäse auf Salat
Gemüsesouffle im Lasagne-Blatt auf Ebly mit Petersilienschaum
Apfelstrudel mit Limonenparfait und Amaretto-Sahne
und dazu zwei Weine aus der Region
vom mehrfach ausgezeichneten Weingut Aufricht in Meersburg


Künstlermenue Vito Pace

Ausstellung 7. November - 6. Dezember 2009

Traditionell kochen unsere Köche zur Ausstellungseröffnung das Lieblingsessen der Künstler. Dass dies nicht immer aus der jeweiligen "Heimat" kommen muß, haben wir schon bei unseren Künstlern aus Japan Chihiro Shimotani und dem chinesischen Kollegen XianWei Zhu erfahren.
Auch Vito Pace hat sich beim Hauptgang für seine Wahlheimat Baden entschieden...

Mediterane Fischsuppe

Medaillons vom Wild- und schwäbisch-hällischen Schwein mit Wurzelgemüse und hausgemachten Spätzle

Mangoparfait mit Rosmarin-Portwein-Pflaumen

Zu dieser italienisch-badischen Liason gibt es einen Grauburgunder aus der Region vom Winzer Rebholz und einen Salice Salentino aus Apulien aus der Weinkellerei Felline

Künstlermenue Xian Wei Zhu

Traditionell kochen unsere Köche zur Ausstellungseröffnung das Lieblingsessen der Künstler. Dass dies nicht immer aus der jeweiligen Heimat kommen muß haben wir schon bei unserem japanischen Künstler Chihiro Shimotani erfahren.
Auch XianWei Zhu hat sich für ein europäisches Menue entschieden. Aber wir werden im Laufe der Ausstellung auch die kulinarische Heimat China ein wenig kennenlernen.

Xian Wei Zhu: XiXi oder die Freude aus dem Westen
Ausstellung: 21. März - 3. Mai 2009

Hausgebeizter Lachs auf karamellisiertem Radicchio mit Orangenfilets
Osso bucco mit hausgemachten Gnocchi
Profiterol mit Beerensorbet   

zu dieser badisch-italienischen Liaison bevorzugt unser chinesischer Künstler einen  Weißburgunder vom Weingut Engelhof hier aus der Bodensee-Region oder einen Albarello Rosso Salento vom Winzer Felline aus der Manduria, Italien


Künstlermenue Heimat

Heimat [\\\\\\\'haιma:t]
Ausstellung 7.Dezember 2008 - 25.Januar 2009

..es ist ja immer so, dass ich eine Idealheimat habe und Stücke davon hier und da finde; da gehören Berge und welliges Gelände dazu, flache Ebene wie die Heide in Oldenburg, und Meeresküste, eine Flusslandschaft mit badenden Menschen; Wiesen mit weidenden Pferden, arbeitende, mühende Menschen. E.H. aus einem Brief an Walter Kaesbach, 7.Juli 1913   Hier brütet die Königin J.P.  der Straßenlärm meiner Stadt I.H. Familie, dort, wo ich mich wohl fühle, Vertrautheit, Loslassen, Ich-Sein, ankommen A.K.  das dicke, voluminöses Federbett K.T.  Gunningen. Berlin. Obertal.R.A.  unbestimmtes Gefühl,nicht ortsgebunden, kann ich mitnehmen, warm, Sehnsucht, Schutz, Gegenwart, im Hier und Jetzt, ohne Vergangenheit oder Zukunft, fallen lassen....A.H.  der Geruch von Meerschweinchenheu K.H.  Heimat ist für mich da, wo ich angekommen bin und mich wohl fühle. C.R.  der kühle Küchenboden aus Stein in der Sommerhitze B.H.  Home is where you hang your hat G.Z.  das unsägliche 6-Uhr-Läuten der Kirchenglocken S.G. der sanfte Novembernebel am See E.V  Heimat=bei mir und in mir!H.G. eine Umgebung, in der ich die Menschen, den Dialekt, die Landschaft, die Mentalität, die Reaktion der Leute kenne. Eine Umgebung, in die ich "heim-kehre", bietet Geborgenheit und gemeinsame Vergangenheit, eine Verwurzlung. J.Sch. Der Geruch vom See und frische Erdbeeren W.V  alles, wonach es einen Menschen instinktiv verlangt, Liebe, Einheit, Festigkeit, Sinn und Ziel, erfüllt die Heimat. F.N. knusprige Griess-Schnitten W.H.
Diese Griess-Schnitten haben uns zum „heimatlichen“  Menue inspiriert:

Kartoffelsuppe mit Blutwurst-Croutons 

Salat von Bodensee-Felchen-Filet auf Roten Beeten

"Oma´s Sonntagsbraten" vom Rind mit winterlichem Gemüse und hausgemachten Spätzle 

gebackene Griess-Schnitte mit Zimt und Zucker auf Zwetschgen-Kompott und dazu Unsere Weinempfehlung  - natürlich aus der Region
ein Weißburgunder, Hohentengener Ölberg,  vom Weingut Engelhof
und einen Meersburger Spätburgunder vom Winzer Rebholz


Künstlermenue Sue Hayward










Sue Hayward "Searching for Paradise"
Ausstellung 18.Oktober - 30. November 2008

Traditionell kochen unsere Köche zur Ausstellungseröffnung das Lieblingsessen der Künstler. Diese Tradition wollen wir künftig für die gesamte Ausstellungsdauer beibehalten, um dadurch auch die kulinarische Heimat der ?Globel players? kennen zu lernen.

Die australische Küche hat  ihre Wurzeln in der englischen Küche der frühen Siedler und unterschied sich bis vor einigen Jahrzehnten nur wenig von dieser. Seit den 1970er Jahren hat sich eine als Modern Australian bekannte Küche entwickelt, die stark inter-national beeinflusst ist. Der Einfluss der australischen Urbevölkerung, der Aborigines auf die australische Küche ist dagegen bis heute gering; erst in den letzten Jahren wurden traditionelle Gerichte wiederentdeckt, werden oft aber nach wie vor eher abwertend als Bush Food bezeichnet.
Vor allem Gerichte der südostasiatischen Nachbarn, aber auch der Griechen, Italiener und Libanesen beeinflussten die australische Küche, daraus entstand ein wunderbares cross over an Geschmack. Der wichtigste Teil der Nahrung sind Meeresfrüchte und Fisch und wie kann es anders sein, das ist auch das Lieblingsessen von Sue Hayward.
Gekocht wird es heute von Michael Farnham, nicht nur einem Landsmann von Sue, zufällig kommen beide auch aus derselben Heimatstadt Brisbane.
Michael, Sie kennen seine ?Kochkünste? vielleicht von Schloss Brunegg,  hat sich für Sue folgende Kombination ausgedacht

Kürbis-Cremesuppe mit karamellisierten Apfelringen, Chilli und Ingwer

Asiatisch marinierte Riesengarnelen auf Kürbis-Passepierre-Algen-Salat   

Seelachsfilet in mildem Muschel-Curry mit Kokos-Reis und Bok Choy

Kleine Pavlova mit Beeren-Kompott   

Natürlich wird das Menue auch von australischen Weinen begleitet

Und zwar von keinem geringeren Winzer wie Peter Lehmann, der mit seinen Shiraz und Rosé 2003 und 2006 zum ?internationel Winemaker of year? prämiert wurde.


Künstler Menue Peter Riek





















Wir haben eine alte Tradition wieder aufleben lassen und zwar gibt es bei
Ausstellungseröffnungen das Lieblingsessen der jeweiligen Künstler.

z. B. Peter Riek, gerade zurück von einem Stipendiumsaufenthalt in Budapest
hat als Lieblingsessen Goulasch für sich entdeckt, dieser Herausforderung
wollten wir uns nun doch nicht stellen, bzw. ist die Zeit zu kurz als dass
der "echte" ungarische Geschmack nicht mehr auf der Zunge wäre.
Da Peter Riek auch Lamm sehr mag, wurde ein ganz spezielles Menue
für ihn zusammengestellt.

Im Speckmantel gebratener Ziegenfrischkäse
mit Feldsalat in Himbeer-Dressing

Geschmorte Lammkeule
mit Romanesco und Kartoffel-Mandel-Knödel

Glacierte Williams-Birne
mit weißem Schokolade-Vanille-Mousse


Ein Abend mit Dix


































Ein Menue begleitend zur Ausstellung 27. November 2005 - 2. Januar 2006
zusammengestellt von Paola Lorenzoni und Helena Vayhinger


Kräuter-Schaumsuppe mit Trüffel

Salat von lauwarmem Kürbis mit gebratenen Garnelen

Brasato mit Polenta

Zwetschgenragout mit Vanilleparfait und winterlichem Zabayone


und dazu - mit Dix natürlich einen französischen Roten
- eine Empfehlung von keinem geringeren als Paul Bocuse
- einen Bordeaux vom Château Cazau Martel 2003



bei Vayhingers zu Gast